Wechseljahresbeschwerden

Wechseljahresbeschwerden

Nach der Pubertät sind die Wechseljahre (Klimakterium) die zweite Phase im Leben einer Frau, in der sich der Hormonhaushalt umstellt. Häufig beginnen sie ab Mitte 40: Die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen lässt dann allmählich nach und der Hormonspiegel der Frau verändert sich. Dieser Prozess kann völlig symptomlos verlaufen oder auch mit verschiedenen Beschwerden einhergehen. Die Monatsblutungen werden jetzt seltener: Die allerletzte Monatsblutung wird Menopause genannt. In Deutschland sind Frauen zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich 51 Jahre alt.

Allgemeine Beschwerden

Über Hitzewallungen und Schweißausbrüche während der Wechseljahre klagen etwa 75 Prozent aller Frauen. Häufig kommt es auch zu psychischen Beschwerden: So treten oft Depressionen, verstärkte Nervosität und Reizbarkeit auf. Auch wiederkehrende Harnwegsinfekte, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit, ein Verlust der Libido und eine insgesamt nachlassende Leistungsfähigkeit sind typische Symptome der Wechseljahre. Nach der Menopause sind viele Frauen von Trockenheit im Genitalbereich, Gewichtszunahme, Rücken- und Gelenkbeschwerden und Haarausfall betroffen.

Körperliche und psychische Beschwerden dauern meistens zwischen 6 Monaten und 3 Jahren – so lange, bis sich der Körper an die neue Hormonlage gewöhnt hat. Etwa jede dritte Frau wünscht sich eine Behandlung ihrer Wechseljahresbeschwerden.

Möglichkeiten der Behandlung

Bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden kommt häufig eine Hormonersatztherapie (HET) zum Einsatz. Sie besteht in der Regel aus einer Kombination der Hormone Östrogen und Gestagen. Dafür stehen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung: So finden zum Beispiel Tabletten, Cremes, Spritzen oder Vaginalzäpfchen Anwendung. Diese Form der Therapie birgt jedoch auch Risiken und hat Nebenwirkungen – eine umfassende ärztliche Aufklärung ist daher unverzichtbar.

Zudem gibt es ein breites Angebot an pflanzlichen Arzneimitteln, die in den Wechseljahren unterstützend angewendet werden können. Dazu gehören die Traubensilberkerze, Johanniskraut, Rosenwurz, Mönchspfeffer oder verschiedene homöopathische Mittel.

Gern beraten wir Sie dazu persönlich bei uns in der Vita-Apotheke.

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